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Antibakterielles Hausmittel

Manuka-Honig – supergesund

Seit Urzeiten wird Honig als natürliches Heilmittel geschätzt. Neuerdings macht bei uns eine Sorte besonders von sich reden: der aus den Blüten des wilden Manukastrauchs gewonnene Honig aus Neuseeland. Er gilt als effektiver Bakterienkiller.

altDass Honig die Heilung unterstützt, war über Jahrhunderte reine Erfahrungssache. Unsere Vorfahren, darunter auch so berühmte Heilkundige wie Hippokrates und Paracelsus, setzten das süße Bienenprodukt als Bestandteil von Heilmixturen, etwa für Wundauflagen, ein.

Zwei Wirkprinzipien sind normalerweise für die antibakteriellen Eigenschaften von Honig entscheidend. Zum einen entzieht er durch seinen konzentrierten Zuckergehalt Bakterien das Wasser und verhindert so deren Vermehrung. Der andere Grund: Bei der Verdünnung von Honig mit Wasser entsteht durch ein von den Bienen zugefügtes Enzym Wasserstoffperoxid, das ebenfalls einen bakterienabtötenden Effekt hat.

Ausnahmetalent Manuka-Honig

Doch damit nicht genug. Eine ganz besondere Substanz konnte Prof. Dr. Thomas Henle vom Institut für Lebensmittelchemie an der TU Dresden vor sieben Jahren in neuseeländischem Manuka-Honig aufspüren. Ihn interessierte brennend, weshalb bestimmte Sorten eine nachweislich stärkere antibakterielle Wirkung aufweisen als andere.

Selbst antibiotikaresistente Stämme von Staphylococcus aureus ließen sich, wie frühere Untersuchungen gezeigt hatten, mit verdünntem Manuka-Honig www.manukahonig.org wirksam bekämpfen. „Mithilfe einer geeigneten Analysenmethode konnten wir hochreaktive Zwischenstufen des Zuckerabbaus in Honig quantifizieren”, erklärt Henle. Dabei fiel dem Dresdner Forscherteam auf, dass einzelne Proben überraschend hohe Gehalte an Methylglyoxal enthielten.

„Während handelsübliche Honige Methylglyoxal-Gehalte von maximal ein bis zwei Milligramm pro Kilogramm aufwiesen, fanden wir für Manuka-Honig Gehalte von 300 bis 700 Milligramm pro Kilogramm!” Die Vermutung, dass Methylglyoxal in direktem Zusammenhang mit dem antibakteriellen Wirkprinzip steht, ließ sich im Rahmen einer Doktorarbeit untermauern.

Mit MGO-Prädikat

Inzwischen werden nach dem an der TU Dresden entwickelten Verfahren neuseeländische Manuka-Honige geprüft und klassifiziert. So auch die seit diesem Herbst im Reformhaus® erhältlichen Honige von Manuka Health. Sie sind MGOTM zertifiziert und enthalten je nach Sorte zwischen 100 und 400 Milligramm Methylglyoxal pro Kilogramm. Je höher der Gehalt an Methylglyoxal, desto größer die antibakterielle Aktivität.

„Der auf dem Etikett ausgewiesene Wert ist immer ein Mindestwert”, weiß Heike Krüger vom Neuseelandhaus. Die gelernte Krankenschwester konnte selbst praktische Erfahrungen mit Manuka-Honig sammeln. Ihre Beobachtung bei einem Diabetes-Patienten: Honig mit dem Faktor 100 auf die schlecht heilende Beinwunde aufgetragen, beschleunigte den Heilungsprozess. „Durch die feucht-klebrige Konsistenz des Honigs lässt sich der Verband leichter entfernen”, erklärt Krüger einen weiteren Vorteil.

Auf der Krebsstation der Bonner Uniklinik setzen Mediziner bereits seit einigen Jahren neuseeländischen Honig bei gestörter Wundheilung ein. Dass sich dieser auch zur Behandlung wiederkehrender Nasennebenhöhlenentzündungen eignen könnte, berichtete die Ärztezeitung: „Dieser Infekt klingt oft deshalb so schlecht ab, weil Keime auf der Mukosa Biofilme bilden, in denen sie für Antibiotika schwer angreifbar sind. Sehr wohl aber für Honig: Selbst in einer solchen schützenden Schleimschicht wurden damit 60 bis 70 Prozent der für Nebenhöhlenentzündungen typischen Bakterien abgetötet.”

altEin weiteres Beispiel einer erfolgreichen Anwendung kann eine Hamburger Journalistin beisteuern. Nachdem sie den Honig kennengelernt hatte, testete sie ihn innerlich. Mit Erfolg: Ihre Colitis (Darmentzündung) besserte sich nach einiger Zeit deutlich – für den Chefarzt der Universität Kiel, bei dem sie danach zur Kontrolle war, ein mehr als verblüffendes Ergebnis.

Manuka-Honig ist – soviel wird schon durch diese wenigen Beispiele deutlich – vielseitig einsetzbar. Die Maori in Neuseeland nutzen seit jeher die Blätter des Manukastrauchs (Leptospermum scoparium) ebenso wie den aus den Blüten gewonnenen Honig als traditionelles Heilmittel gegen Entzündungen, Infektionen und bei Erkältungskrankheiten.

Neben der medizinischen Anwendung als Wundauflage sehen hiesige Experten Entzündungen des Zahnfleisches sowie des Magen-Darmtraktes als mögliches Einsatzgebiet. Und wenn es im Herbst häufiger im Hals kratzt, lohnt es sich, einen Löffel Manuka-Honig bester Qualität im Mund zergehen zu lassen.

Weiterer Vorteil: Aktiver MGO Manuka-Honig ist nicht hitzeempfindlich. Er empfiehlt sich also bestens für die klassische heiße Milch mit Honig oder als wohltuende Zutat in den Erkältungstee. Natürlich eignet sich der fein-würzige Honig ebenso als köstlicher Brotaufstrich und delikate Zutat in Salatdressings.

Doris Eschenauer

[27.05.2011, Stand: 22.06.2016]

 

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