|
Seite 1 von 2 Gute ZutatenIn der WeihnachtsbäckereiDraußen ist es kalt, drinnen wärmt der Ofen und verströmt einen herrlichen Duft – die Zeit der süßen Genüsse ist da. Geben Sie Ihren Leckereien mit Zutaten aus dem Reformhaus den besonderen Pfiff. Im Mittelalter waren es vor allem Mönche, die Honigkuchen buken und in klösterlichen Apotheken verkauften, denn das Gebäck galt als appetitanregend, verdauungsfördernd und heilend. Deshalb durfte es besonders in der Fastenzeit genossen werden. Und die gab es unter anderem in den Wochen vor Weihnachten.
1. Mehl – dufte TypeWeizenmehl ist das klassische Backmehl. Das gibt es mit verschiedenen Typen-Zahlen. Sie geben an, wie viel Milligramm Mineralstoffe in 100 Gramm Mehl stecken. Mehl der Type 1050 ist dunkler, ballaststoff- und mineralstoffreicher als Mehl Type 405. Vollkornmehl, das alle Bestandteile des Korns enthält, braucht keine Typenziffer. Damit Gebäck richtig in Form kommt, ist das Klebereiweiß im Korn wichtig. Es lässt Teige gut aufgehen und backen. Probieren Sie auch mal Dinkel in der Weihnachtsbäckerei, denn Dinkelmehl hat sehr gute Backeigenschaften (z. B. unsere Lebkuchenkipferl). Doch egal, welches Mehl Sie wählen, eins ist sicher: Alle Mehle aus dem Reformhaus sind frei von Zusätzen. In vielen Reformhäusern können Sie sich Getreide übrigens frisch mahlen lassen. Auch glutenfreiUnd auch wer kein Gluten verträgt, findet im Reformhaus® Alternativen. Mit Bio-Mehlmischungen auf Basis von Mais und Reis (von Minderleinsmühle) gelingen Kuchen und Plätzchen auch glutenfrei. Für die Bindung sorgen Zutaten wie Guarkernmehl und Süßlupine. 2. Butter, Margarine, ÖlErst durch Fette wird ein Kuchen schön saftig. Im bekannten Kinderlied wird noch mit Schmalz gebacken, in den meisten Rezepten von heute ist Butter angegeben. Mit wertvollen pflanzlichen Fetten warten die Margarinen aus dem Reformhaus auf. Die erste rein pflanzliche Margarine wurde 1907 durch Dr. med. Friedrich Landmann in Oranienburg entwickelt – und war als „Eden-Pflanzenbutter“ nur im Reformhaus erhältlich. Schon Landmann lehnte gehärtete Fette ab und entwickelte seine Margarine ohne künstliche Konservierungsmittel und Aromastoffe. Das gilt bis heute: Margarine aus dem Reformhaus ist damit auch frei von bedenklichen Verbindungen wie Transfettsäuren. Außerdem liefern die rein pflanzlichen Margarinen wertvolle ungesättigte Fettsäuren. Auch Allergiker können zugreifen, im Reformhaus finden sie milcheiweißfreie Margarinen. Extra-Tipp: Nicht nur für die, die ihren Cholesterinspiegel im Blick haben. Praktisch jeder Kuchen kann mit Rapsöl gebacken werden. Einfach 100 g Butter durch 80 g Raps-Kernöl mit Buttergeschmack (von Teutoburger Ölmühle) ersetzen. So wird der Kuchen besonders saftig, bleibt lange frisch und bekommt eine schöne goldgelbe Farbe. Für Plätzchen empfehlen sich die pflanzlichen Reformhausmargarinen. 3. Eier und Co. Die Bio-Eier aus dem Reformhaus (von Heirler) stammen von einem Muster-Geflügelhof. Er wird geführt von einer Familie in der dritten Generation, die sozusagen mit ihren Hühnern groß geworden ist. Hier leben die Hennen in ökologischer Freilandhaltung und in geräumigen Ställen. Weil man gelernt hat, dass die Tiere so vor Krankheiten und Ungeziefer bestens geschützt bleiben.
Extra-Tipp: Wer auf Eier verzichten muss oder will, findet ebenfalls gute Alternativen: Ei-Ersatz zum Beispiel oder Sojamehl. Oder Sie ersetzen ein Ei durch zwei Esslöffel Wasser, einen Esslöffel Pflanzenöl und einen halben Esslöffel Backpulver. Jede Menge praktische Tipps haben die ausgebildeten Ernährungsfachkräfte im Reformhaus parat. 4. Süße AlternativenWer sagt denn, dass Kuchen und Kekse nur mit Zucker schmecken? Süßen Sie doch mal mit diesen Fünf. Alle auch für die vegane Küche geeignet. Agavendicksaft: Der Name sagt es schon: Agavendicksaft wird aus der bekannten edlen (griechisch agavos steht für edel, prachtvoll) Wüstenpflanze schonend gepresst, gefiltert und eingedickt. Der Dicksaft hat die gleiche Süßkraft wie Zucker, ist neutral im Geschmack und gut löslich. Ahornsirup ist ein traditionelles kanadisches Süßungsmittel. Sein Aroma passt gut zu Apfel- oder Nusskuchen. Für einen Liter sind circa 40 Liter Ahornsaft nötig; Ahornsirup Grad A schmeckt am feinsten. Erythritol ist ein Zuckeralkohol, der auch in Birnen oder Melonen vorkommt. Im Reformhaus als Sukrin und Sucolin erhältlich. Seine Vorteile: Erythritol bringt keine Kalorien oder Kohlenhydrate mit, ist zahnfreundlich, und auch bei Fruktose-Unverträglichkeit geeignet. Sieht außerdem aus wie Zucker und lässt sich genauso verwenden. Ur-Süße – stammt wie Rohrzucker aus dem tropischen Zuckerrohr und rundet mit dem feinen Karamellgeschmack jedes Gebäck harmonisch ab. Ur-Süße wird nach dem Trocknen gemahlen und ist etwas feinkörniger als Rohrzucker. Vollzucker – der getrocknete Saft der Zuckerrübe – eignet sich wegen seines malzigen Geschmacks am besten für alle würzigen Gebäcke und Nusskekse. Ist sehr mineralstoff- und vitaminreich.
|