Hautpflege

Die Haut braucht besonderen Schutz

Unsere Haut reagiert auf Stress, Temperaturschwankungen, Krankheiten, Schlafmangel oder neue Kosmetika. Doch mit der passenden Hautpflege bekommen Sie alles in den Griff.

Ursachen für Hautprobleme

An der Haut zeigt sich, wie es uns geht. Überforderung und Unsicherheit haben Einfluss auf das

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Nervensystem, das unter anderem die Hautdurchblutung steuert. Deshalb werden wir rot oder bekommen hektische Flecken. Sind die Nerven erst einmal gereizt, hinterlässt das Spuren.

Auch bei übertriebener Hygiene oder falschen Pflegeprodukten reagiert unsere Haut. Zusätzlich kann die natürliche Hautbarriere gestört sein, was die Verdunstung des Wassers beschleunigt. Bedenken Sie, dass die Haut bis zu 70 Prozent aus Wasser besteht. Eine passende Hautpflege spendet Feuchtigkeit, Fett, Mineralstoffe und greift den natürlichen Schutzmantel der Haut nicht an.

Schonende Reinigung


Oberstes Gebot der Hautpflege ist eine schonende Reinigung. Zu viel Wasser lässt die Haut aufquellen und Seife entzieht ihr Fett. Das stört den pH-Wert empfindlich. Sinnvoll: Ein möglichst kurzer Kontakt mit lauwarmem Wasser. Verwenden Sie am besten milde Waschcremes mit pflegenden Ölen oder Reinigungsmilch.

Hautpflege mit Hyaluronsäure


Ideal sind Wirkstoffe, die die Feuchtigkeit länger binden und die Haut zusätzlich beruhigen. Zu den wichtigsten Feuchthaltefaktoren, in der Fachsprache auch NMF (natural moisturizing factor) genannt, zählt die Hyaluronsäure. Sie kann große Mengen an Wasser binden und es ins Bindegewebe einlagern. So sieht die Haut nicht nur schön aus, sie ist auch für die Wirkstoffe aufnahmefähiger.

Hautpflege mit Lipiden

Sensible Haut benötigt Lipide – also Fette. Diese pflegen besonders bei rauer und schuppiger Haut. Wichtig ist, die Haut vor weiterem Austrocknen zu schützen. Dafür eignen sich milde Wirkstoffe wie Azulen, Bisabolol und Allantoin. Sehr trockene, empfindliche Haut enthält von Natur aus oftmals zu wenig Gamma-Linolensäure. Nachtkerzenöl ist reich an dieser Fettsäure und stärkt so die Widerstandskraft gegen äußere Einflüsse.

Hautpflege mit Aloe vera

Im Laufe des Lebens verändert sich das Hautbild. Die Talgdrüsen bilden weniger Fett und die Haut bindet immer weniger Feuchtigkeit. Da hilft der Saft der Aloe-vera-Pflanze. Er steckt zum Beispiel im Aloe-vera-Gel, in Cremes, Lotionen, Konzentraten und Sprays. Da die Aloepflanze oft monatelang ohne Wasser überleben muss, hat die Natur sie mit einem Speichersystem ausgestattet. Davon profitiert auch unsere Haut. Die Haut wird nicht nur mit Feuchtigkeit versorgt, sie kann sie auch in der Hornschicht speichern und über eine längere Zeit abgeben.

Hautpflege mit Kontinuität

Wichtig ist außerdem Kontinuität bei der Pflege. Vertragen Sie die Produkte gut, gibt es keinen Grund zum Wechseln. Möchten Sie dennoch eine neue Creme oder Pflegeserie ausprobieren, tun sie das in Zeiten, in denen die Haut nicht zusätzlichem Stress, wie beispielsweise Wind oder Sonne ausgesetzt ist.alt

Entspannung für die Haut

Damit es erst gar nicht zu hektischen Flecken oder Stress bedingten Rötungen kommt, heißt es vorbeugen. Das können Sie mit regelmäßigen Atem- und Entspannungsübungen, Yoga oder Meditation. Bereits einige Minuten am Tag können Verkrampfungen lösen und Ihre Haut sieht wieder frischer aus.

Das tut gut:


  • Nach jedem Waschen eincremen
  • Milde Produkte verwenden
  • Lauwarmes Wasser bevorzugen
  • Beim Abtrocknen sanft abtupfen
  • Sauberen Spatel für Creme-Tiegel benutzen, ansonsten könnten sich Keime ausbreiten

Meiden Sie:

  • durchblutungsfördernde und anregende Produkte
  • Peelings
  • Kosmetika mit fester Konsistenz, z. B. antrocknende Masken, sie erhöhen das Spannungsgefühl
  • intensive Sonnenbäder oder Solarien
  • extreme Temperaturschwankungen

Christine Winkler

 

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